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Lieder zur Kommunalwahl in Bayern am 2. März 2008

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

der der Volksmusik und dem Akkordeon nicht abgeneigte Autor dieses Beitrags konspiriert regelmäßig im Vorfeld von Wahlen in seiner bayerischen Heimatstadt mit ähnlich aufgelegten und aufgeschlossenen Mitgliedern anderer Parteien (wir decken zusammen sicher zumindest das demokratische Parteienspektrum ab), um den Wahlkampf im kleinen Kreis unterhaltsamer zu gestalten. Nebst Frotzeleien und vielfältigem Leutausrichten - wie man bei uns daheim sagt - bietet dies auch Gelegenheit für dichterische Amateurdarbietungen sowie dazu, volkstümliche Weisen zum besten zu geben. Und - wie im politisch geprägten Volkslied nicht unüblich - entzünden sich manche dichterische Ideen an Besonder- oder insbesondere auch Unzulänglichkeiten bzw. Reinfällen der politischen Protagonisten. - So auch in diesen Jahr, steht doch am 2. März 2008 die Kommunalwahl auch in der bayerischen Landeshauptstadt an und der Wahlkampf schleppt sich derzeit gerade ein wenig dahin. Zeit also, eine erste zünftige Weise zum besten zu geben; in unserem genannten kleinen Kreis traditionell jeweils einem Parteiprotagonisten des hiesigen Wahlkampfes gewidmet.

Wie jedes Jahr so auch nun wollen wir mit dem Protagonisten der - jedenfalls auf Landesebene gesehen - bayerischen Mehrheitspartei beginnen: Josef Schmid, OB-Kandidat der Christlich-Sozialen Union (CSU).

Schmid, im politischen Umfeld gerne auch liebevoll (ernsthaft!) "der Seppi" genannt, hat - nach hiesiger Auffassung unfreiwillig - bislang eines der wenigen Highlights in diesem Wahlkampf geliefert, die es dem Volkslieddichter überhaupt ermöglichen, tätig zu werden - Sie ahnen es schon: Mit dem Wort von der "Entlausung des bayerischen Löwen" auf dem CSU-Parteitag Ende September diesen Jahres.

Dem Vernehmen nach von wohlmeinenden Beobachtern der Karriere Schmids mit den Worten "Ja mei, der Seppi" kommentiert, ist dieses Vorkommnis halt einfach außerordentlich gut geeignet, einen "Seppi-Song" zu launchen. - Wir, in unserer kleinen interparteilichen Runde, in der der Seppi seinen naheliegenden Spitznamen schon weg hat, sind allerdings der felsenfesten Überzeugung, daß auf dem Parteitag da irgendein Redenschreiber, Manuskriptunterjubler und jedenfalls Parteifreund dem Seppi "ein gscheits Ei gelegt hat" und daß das Wort von der Entlausung gar nicht vom Seppi stammt, der - und auch da sind wir uns interparteilich einig - ein durchaus netter und sehr umgänglicher Zeitgenosse ist.

Also, sei`s drum, der Seppi soll es uns nicht übel nehmen, es ist jedenfalls nicht bös` gemeint - und beim nächsten Beitrag kommt dann auch der politische Gegner bzw. Mitbewerber dran!


"Seppi-Song"

(Begleitung: Akkordeon mit eingängiger, selbst komponierter Melodie im 3/4-Takt)

1. Er reist rastlos durch Stadt und Land,
"Entlausungs-Seppi" wird er genannt,
und wenn er einen Sozi sieht
greift er gleich zum Insektizid.

Refrain:

Was ist bloß mit dem Seppi los?
Der war doch früher ganz famos!
Die Läus`, die hams ihm angetan,
das warf ihn schließlich aus der Bahn.

2. Der Seppi läßt sich nicht blockier`n,
macht sauba weiter mit Dischkrier`n

und wenn er einen Grünen sieht,
dann dreht sich Seppi um und sprüht!

Refrain:

Was ist bloß mit dem Seppi los?
Der war doch früher ganz famos!
Die Läus`, die hams ihm angetan,
das warf ihn schließlich aus der Bahn.

3. Der Seppi muß sein` Kopf hinhalt`n,
am Wahltag wird ihm der Schädel eh g`spalten

und nach getanem Opfergang,
da reißt sich der Seppi dann wieder zamm.

Refrain:

Was ist bloß mit dem Seppi los?
Der war doch früher ganz famos!
Die Läus`, die hams ihm angetan,
das warf ihn schließlich aus der Bahn.


So, liebe Leserinnen und Leser, also bleibt`s gesund und schaut auch die nächsten Tage mal wieder rein, wenn es dann beim Liedermachen heißt:

"Die Münchner SPD - König Ude hat das Wort"


Es grüßt Sie freundlich

- liberal -

 

 

 

 

 

9.11.07 17:30
 


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