myblog.de/liberal
myblog.de/liberal



myblog.de/liberal

  Startseite
  Über...
  Archiv
  Kontakt
 



  Links
   
   LUCLOG
   FDOG
   B.L.O.G.
   David Harnasch
   arlesheimreloaded
   antibureokratieteam.net
   ZETTELS RAUM
   



Webnews



http://myblog.de/liberal

Gratis bloggen bei
myblog.de





An einem sicheren Ort

Liebe Leserinnen und Leser,

nachdem sich auch manch andere liberale, konservative und linke Blogger, ja politisch interessierte Blogger überhaupt, dem aktuell berichteten Schicksal des PI-Protagonisten Stefan Herre gewidmet haben, möchte der Verfasser dieser Zeilen sich ebenfalls diesem Thema zuwenden.

Das Interesse des hiesigen Autors entzündet sich dabei an der heutigen Meldung des PI-Autorenteams, Herre befinde sich "an einem sicheren Ort". Ich weiß nicht, wie es Ihnen beim Lesen dieses Begriffs geht, dem Verfasser dieser Zeilen kommen dabei jedenfalls bestimmte Assoziationen in den Sinn.

Wann hören wir für gewöhnlich, jemand befinde sich "an einem sicheren Ort"?. So zum Beispiel von der aus Entführer-, ja Terroristenhand befreiten Geisel; nach günstiger Wendung des Schicksals einer derartigen Geisel ist zumeist die erste Meldung, die man hört, nicht etwa, die Geisel sei wieder zu Hause oder dort, von wo aus sie ihre unfreiwillige Reise ins Unbekannte angetreten hatte - nein, in vielen Fällen hören wir, sie, die Geisel, sei nunmehr "an einem sicheren Ort".

Aber auch umgekehrt, andersherum, wird mit diesem Begriff operiert; so wenn der Entführungsleiter oder Terroristenchef die ob der Entführung interessierte oder auch bestürzte Öffentlichkeit bzw. die sich einer Zuständigkeit berühmenden inner- oder fremdstaatlichen Behörden - gegebenenfalls auf Nachfrage - wissen läßt, sie, die Geisel, befinde sich "an einem sicheren Ort".

Und nun also die dritte Variante: Eine einer empfundenen und/oder tatsächlichen Bedrohung ausgesetzte Person begibt sich - aus eigenem Antrieb und/oder auf das Anraten guter oder weniger guter Freunde - mehr oder weniger freiwillig "an einen sicheren Ort". Was löst nun dieser dritte Fall des Verweilens "an einem sicheren Ort" bei uns, der interessierten und/oder bestürzten Öffentlichkeit für Emotionen und Reaktionen aus?

Ist das überhaupt zulässig, das Schicksal einer Geisel in den beiden erstgenannten Fällen mit dem Schicksal einer - sich augenscheinlich ebenfalls in einer Art "Geiselhaft" sehenden oder wähnenden -  Person, wie in unserem obigen dritten Beispiel, in eine Beziehung zu setzen?

Zulässig oder nicht - wer bestimmt das? - der Verfasser dieser Zeilen hat diese Beziehung vorstehend hergestellt und möchte Sie, sehr geehrte Leserinnen und Leser, anregen, über die dargelegten Assoziationen des hiesigen Autors nachzudenken und gegebenenfalls zu registrieren, was diese Assoziationen bei Ihnen persönlich auslösen - Befremden, Heiterkeit, Ablehnung, Empörung, Wut, Gleichgültigkeit oder den Eindruck, die Rede von "an einem sicheren Ort" nun einmal mit anderen Augen zu sehen? Schreiben Sie mir doch hierzu, wenn Sie möchten, der Verfasser dieser Zeilen ist gespannt auf Ihre Entgegnung.

Es grüßt Sie freundlich

- liberal -

25.10.07 00:37
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung