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Rahmensetzende Einleitung - der Leser und seine Beschränkung

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist es also soweit. Auch Sie können ab sofort in unregelmäßiger Folge an den Gedanken des Verfassers zur Zeit, wichtigen und unwichtigen, ja auch marginalen Beiträgen teilhaben.

Bis auf weiteres wird sich Ihre Teilhabe allerdings auf die Rolle als Leser beschränken. Sollten Sie gleichwohl das Bedürfnis haben, sich zu den Beiträgen des Verfassers zu äußern, so nutzen Sie die Kontaktfunktion und schreiben Sie sich frei. Den dadurch gegebenenfalls generierten therapeutischen Effekt auf Ausgeglichenheit und Wohlbefinden der Kontaktsuchenden nimmt der Verfasser dabei gerne in Kauf.

Bis auf weiteres müssen wir uns mit dieser eher rahmensetzenden Einleitung begnügen, wir werden sehen, welche Beiträge die Zukunft bringt.

Bis zum nächsten Mal grüßt Sie freundlich

- liberal -

 

 

 

 

 

24.10.07 17:06


EU-Kommission und türkische Luftwaffe - ein kausaler Knäuel

Liebe Leserinnen und Leser,

die Sichtung aktueller Nachrichtenmeldungen, die uns heutzutage über verschiedenste Quellen zugänglich sind, bietet immer wieder Anlaß, sich Gedanken darüber zu machen, ob zwischen den Meldungen nur ein bloßer Zusammenhang dahingehend besteht, daß sie in einem gemeinsamen überschaubaren Zeitraum an die Öffentlichkeit dringen oder ob sie auch in anderer Weise, insbesondere kausal zusammenhängen.

Dann stellen sich so interessante Fragen wie: Bedingt die eine Nachricht die andere oder umgekehrt? Sind beide Nachrichten kausal durch eine dritte oder mehrere Nachrichten verbunden, die (noch) nicht in der Öffentlichkeit präsent sind?

Ein Beispiel von heute Nachmittag:

Meldung 1: Türkische Luftwaffe dringt in den Luftraum der irakischen Kurdengebiete ein.

Meldung 2: EU-Kommission will neue Verhandlungskapitel mit Türkei öffnen.

Mögliche Deutungen:

a) Die türkische Luftwaffe dringt in den Luftraum der irakischen Kurdengebiete ein. Hierdurch fühlt sich die EU-Kommission motiviert, die Türkei durch die Inaussichtstellung der Öffnung neuer Verhandlungskapitel zu unterstützen.

b) Die EU-Kommission stellt der Türkei die Öffnung neuer Verhandlungskapitel in Aussicht. Hierdurch fühlt sich die türkische Luftwaffe motiviert, in den Luftraum der irakischen Kurdengebiete einzudringen.

c) Eine differenziertere Deutung:

Weder die maßgeblichen Mitglieder der EU-Kommission noch die Verantwortlichen der türkischen Luftwaffe haben die aktuellen Nachrichten verfolgt. Man handelt, ohne vom Handeln des anderen Kenntnis genommen zu haben.

d) Nun vielleicht tendenziös:

Die maßgeblichen Mitglieder der EU-Kommission wissen von dem Eindringen der türkischen Luftwaffe in den Luftraum der irakischen Kurdengebiete. Sie nehmen dies als von ihnen nicht beeinflußbar hin und möchten durch die Inaussichtstellung der Öffnung neuer Verhandlungskapitel motivieren (Hier wird es dann schon kompliziert: Soll tatsächlich die türkische Luftwaffe motiviert werden? Oder Regierungsverantwortliche der türkischen Republik, also Dritte, die in der Nachrichtenmeldung nicht genannt wurden? Oder wer sonst?).

 

c) Ebenso tendenziös:

Die türkische Luftwaffe weiß davon, daß die EU-Kommission die Öffnung neuer Verhandlungskapitel in Aussicht stellt. Sie dringt - gewissermaßen "dennoch" - in den Luftraum der irakischen Kurdengebiete ein. Die EU-Kommission weiß bei der Inaussichtstellung hiervon nichts.

 

ERGEBNIS:

Ja, ja, schon ist es soweit, wir sind bereits in einem ganzen Knäuel logischer Fehler und falscher Grundannahmen, die nur zur Verwirrung beitragen und deren Erläuterung zu weiterer Verwirrung führen würde. Eines glauben wir nach dieser Darstellung jedoch nun vielleicht annehmen zu dürfen: Die Veröffentlichung derartiger (welcher Art?) Nachrichtenmeldungen in einem engen zeitlichen Zusammenhang lädt zu allerlei Spekulationen ein, verschafft jedoch keinen Erkenntnisgewinn, bietet aber, immerhin, für Wohl- oder Übelmeinende die Möglichkeit, ihrerseits meinungsbildend (manipulatorisch) auf  die Öffentlichkeit einzuwirken.

In der Hoffnung, den geneigten Lesern künftig schlüssigere Beiträge zu liefern,

grüßt Sie freundlich

- liberal -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24.10.07 19:46


An einem sicheren Ort

Liebe Leserinnen und Leser,

nachdem sich auch manch andere liberale, konservative und linke Blogger, ja politisch interessierte Blogger überhaupt, dem aktuell berichteten Schicksal des PI-Protagonisten Stefan Herre gewidmet haben, möchte der Verfasser dieser Zeilen sich ebenfalls diesem Thema zuwenden.

Das Interesse des hiesigen Autors entzündet sich dabei an der heutigen Meldung des PI-Autorenteams, Herre befinde sich "an einem sicheren Ort". Ich weiß nicht, wie es Ihnen beim Lesen dieses Begriffs geht, dem Verfasser dieser Zeilen kommen dabei jedenfalls bestimmte Assoziationen in den Sinn.

Wann hören wir für gewöhnlich, jemand befinde sich "an einem sicheren Ort"?. So zum Beispiel von der aus Entführer-, ja Terroristenhand befreiten Geisel; nach günstiger Wendung des Schicksals einer derartigen Geisel ist zumeist die erste Meldung, die man hört, nicht etwa, die Geisel sei wieder zu Hause oder dort, von wo aus sie ihre unfreiwillige Reise ins Unbekannte angetreten hatte - nein, in vielen Fällen hören wir, sie, die Geisel, sei nunmehr "an einem sicheren Ort".

Aber auch umgekehrt, andersherum, wird mit diesem Begriff operiert; so wenn der Entführungsleiter oder Terroristenchef die ob der Entführung interessierte oder auch bestürzte Öffentlichkeit bzw. die sich einer Zuständigkeit berühmenden inner- oder fremdstaatlichen Behörden - gegebenenfalls auf Nachfrage - wissen läßt, sie, die Geisel, befinde sich "an einem sicheren Ort".

Und nun also die dritte Variante: Eine einer empfundenen und/oder tatsächlichen Bedrohung ausgesetzte Person begibt sich - aus eigenem Antrieb und/oder auf das Anraten guter oder weniger guter Freunde - mehr oder weniger freiwillig "an einen sicheren Ort". Was löst nun dieser dritte Fall des Verweilens "an einem sicheren Ort" bei uns, der interessierten und/oder bestürzten Öffentlichkeit für Emotionen und Reaktionen aus?

Ist das überhaupt zulässig, das Schicksal einer Geisel in den beiden erstgenannten Fällen mit dem Schicksal einer - sich augenscheinlich ebenfalls in einer Art "Geiselhaft" sehenden oder wähnenden -  Person, wie in unserem obigen dritten Beispiel, in eine Beziehung zu setzen?

Zulässig oder nicht - wer bestimmt das? - der Verfasser dieser Zeilen hat diese Beziehung vorstehend hergestellt und möchte Sie, sehr geehrte Leserinnen und Leser, anregen, über die dargelegten Assoziationen des hiesigen Autors nachzudenken und gegebenenfalls zu registrieren, was diese Assoziationen bei Ihnen persönlich auslösen - Befremden, Heiterkeit, Ablehnung, Empörung, Wut, Gleichgültigkeit oder den Eindruck, die Rede von "an einem sicheren Ort" nun einmal mit anderen Augen zu sehen? Schreiben Sie mir doch hierzu, wenn Sie möchten, der Verfasser dieser Zeilen ist gespannt auf Ihre Entgegnung.

Es grüßt Sie freundlich

- liberal -

25.10.07 00:37


Meine lieben jungen Freunde

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

es ist noch nicht allzu lange her, aber 1 oder 2 Jahre können es schon sein, da zappte der Verfasser dieser Zeilen auf br-alpha in eine Folge der Sendereihe aus den 1970er-Jahren mit dem wenig reißerischen Titel "Professor Haber berichtet". Es handelt sich dabei um eine Sendereihe, die der Physiker und Weltraummediziner Prof. Heinz Haber moderierte und die sich, wie es in TV-Zeitschriften der damaligen Zeit hieß, "vorwiegend an jüngere Zuschauer" richtete. Der hiesige Autor hatte, wie er sich nach erfolgtem Zapp sogleich erinnerte, mehrere Folgen dieser Sendereihe seinerzeit gesehen und diese als interessant, aber nicht besonders außergewöhnlich oder sonstwie aus dem Rahmen fallend empfunden.

Als der Verfasser dieser Zeilen nunmehr die erzappte Sendung in br-alpha verfolgte, kam er aus der Verwunderung und dem Staunen, ja geradezu dem Amüsement und der Heiterkeit nicht mehr heraus, als sich Prof. Haber mit treuherzigem Blick an seine "lieben jungen Freunde" widmete. Die Einlassungen des Professors, von denen jede dritte - übertrieben, ich weiß - mit "Meine lieben jungen Freunde" eingeleitet wurde, machten auf den hiesigen Autor den Eindruck einer Persiflage geradezu loriotschen Ausmaßes. Bei anderen Gleichaltrigen, aber auch Kindern, die der Verfasser dieser Zeilen sodann mit der Sendung konfrontierte, wurden die nämlichen Reaktionen ausgelöst.

Was hat das zu bedeuten, daß eine Sendung mit wissenschaftlichen Inhalten, die damals - so lange ist das doch noch gar nicht her - weder Verwunderung noch Heiterkeit auslöste, nun ganz anders wirkt? Wie gesagt, es liegt nicht an  etwa obsoleten Themen oder Inhalten, sondern ausschließlich an deren Präsentation. Was ist da mit uns passiert, was ist da mit der Welt passiert? Wissen Sie, meine lieben Leserinnen und Leser (jetzt fange ich auch schon damit an), warum dies so ist?

Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, ist der Verfasser dieser Zeilen nicht an soziologischen, psychologischen oder gar im Hinblick auf den hiesigen Autor psychiatrischen Antworten interessiert, sondern an Antworten, die sich aus den Eindrücken und Empfindungen, die sich bei Ihnen, sehr geehrte Leserinnen und Leser, bei der Konfrontation mit diesen Fragen zuallererst einstellen mögen; wenn Sie so wollen, also an assoziativen Antworten, an Antworten aus Ihrer Intuition heraus.

Wenn Sie möchten, so schreiben Sie mir doch zu diesem Thema, ich bin gespannt.

Bis demnächst grüßt Sie freundlich

- liberal -

25.10.07 01:18


Kommentare ein

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, ist entgegen der einleitenden Verlautbarung des Verfassers dieser Zeilen die Möglichkeit,  Kommentare einzubringen, nun doch bis auf weiteres freigeschaltet. Machen Sie davon reichlich Gebrauch, wir werden sehen, wie sich der Kommentarbereich entwickelt.

Es grüßt Sie freundlich

- liberal -

25.10.07 10:53





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